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19 Tage Krieg - Die RAD-Infanteriedivision "Friedrich Ludwig Jahn" in der Lücke zwischen 9. und 12. Armee

19 Tage Krieg - Die RAD-Infanteriedivision Friedrich Ludwig Jahn in der Lücke zwischen 9. und 12. ArmeeHenrik Schulze
 
Art.Nr.:1853

 
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"Die Mark Brandenburg im Frühjahr 1945"  - Ausgangslage 16. - 19.04.1945 - Endlage". Das völkermordende Ringen des II. WK dauerte 6 Jahre. Warum reduziert der Titel auf "19 Tage Krieg"?

Es geht in dieser Arbeit vordergründig um den Schlußakkord in Mitteldeutschland, um die neunzehn Tage in der Zeit vom 20. April 1945 bis zum 8. Mai. Es ist die Periode von der Einnahme Jüterbogs durch die Rote Armee bis zur Kapitulation der Deutschen Wehrmacht. Es ist zugleich die Zeit, in der die in Jüterbog aufgestellte Infanterie Division "Friedrich Ludwig Jahn" im Kampf stand.

Der Autor stellte sich die Aufgabe, die Memoiren der Feldherren und Stabsoffiziere auf deutscher wie auf sowjetischer Seite, die Archivbestände wie Befehle und Meldungen im engen Zusammenhang mit den Erlebnisberichten der Kriegsteilnehmer und nicht zuletzt den Bewohnern der betreffenden Orte zu betrachten. Vor allem das persönliche Erleben der Menschen in den Dörfern und Städten des Kampfgebietes konnte nur deshalb so ausführlich und genau dargestellt werden, weil viele der hier ansässigen Ortschronisten selbstlos für die Forschungsarbeit Archivbestände und eigene Arbeiten zur Verfügung gestellt haben.

26 Karten in FARBE zeigen in einer bisher noch nicht dagewesenen Genauigkeit die tägliche Lage der Truppen bei den Kämpfen zwischen der Armee Wenck und der Armeegruppe Spree mit verschiedenen sowjetischen Armeeverbänden der 1. Ukrainischen Front und der 1. Weißrussischen Front. Rund 800 Dörfer und Städte haben im Text Erwähnung gefunden.

Das Buch beginnt mit einer Beschreibung der Aufstellung der Division "Jahn" in Jüterbog aus Kräften des RAD sowie aus Resten der Inf.Div. 251. Daran anschließend wird Tag für Tag der Kampf der letzten regulär aufgestellten Division der Deutschen Wehrmacht "in der Lücke zwischen der 9. und 12. Armee" beschrieben. Die Division war erst Reserve des OKH, dann Teil der Armeegruppe Spree (Reymann) und zuletzt Teil der 12. Armee. Den 8.000 unzureichend ausgebildeten jugendlichen Arbeitsmännern gelingt es, den Zeitplan zweier sowjetischer Gardepanzerarmeen kurzzeitig ins Stocken zu bringen. Dieses von vornherein sinnlose Unterfangen ist vermutlich Ursache für die unterschiedliche Behandlung bei der Gefangennahme an der Elbe. Die Komplexität der Ereignisse bringt es mit sich, daß die Kessel von Potsdam und Berlin-Wannsee wie auch der Kampfweg der Schwesterdivisionen der 12. Armee und die Durchbruchsschlacht der 9. Armee einen breiten Raum im Buch einnehmen.

23 Überlebende der Division "Jahn" schildern im 4. Abschnitt in weitgehend bisher unveröffentlichten Erlebnisberichten ihre persönlichen Eindrücke von der Einberufung bis zur Gefangennahme.

Der letzte Abschnitt beinhaltet Orte der Erinnerung und Traditionspflege. Dabei werden exemplarisch deutsche und sowjetische Kriegsgräberstätten vorgestellt - wie sie entstanden sind und wie man mit ihnen umgeht.

  • 607 Seiten
  • 153 Abb mit 7 Tabellen, 26 Karten in FARBE, Verzeichnis über 800 Dörfer und Städte im Ortsverzeichnis sowie viele Fotos
  • Format ca. 17 x 24 cm
  • deutscher Text
  • Hardcover gebunden







 

 
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