Vollumfänglicher Nachdruck der 400seitigen Originalausgabe von 1937 - in lesefreundlicher Antiqua gesetzt - keine Frakturschrift.

NEU! In seinem 1937 erstmals erschienenen Werk „Infanterie greift an - Erlebnis und Erfahrung“ berichtet der spätere Generalfeldmarschall Erwin Rommel ausführlich über den Fronteinsatz und seine Truppenerfahrungen im I. WK. Rommel beschreibt seine Kriegserlebnisse als Fahnenjunker des Infanterie-Regiments „König Wilhelm I.“ (6. Württembergisches) Nr. 124 und als Leutnant, später Oberleutnant, und Kompanieführer des 1915 in Münsingen von Major Theodor Sproesser neu aufgestellten Württembergischen Gebirgsbataillons.

Rommel nimmt nach Kriegsausbruch 1914 am Bewegungskrieg in Belgien und Nordfrankreich sowie 1915 an den Kämpfen in den Argonnen teil. 1916 wird er im Stellungskrieg in den Schützengräben der Hochvogesen eingesetzt. Als Rumänien am 27. August 1916 den Mittelmächten den Krieg erklärt, rollt Rommels Einheit, das Württembergische Gebirgsbataillon, nach Siebenbürgen und wird dort in vorderster Frontlinie in den Kampf geworfen. Im August 1917 ist Rommel mit den württembergischen Gebirgsschützen an der Südostkarpatenfront im Gebirgskrieg, wo sie im Rahmen der 12. Isonzoschlacht an der Angriffsschlacht bei Tolmein und der Verfolgung über Tagliamento bis zum Piave erfolgreich teilnehmen.

Sein unbestrittenes Gesellenstück liefert der als Wüstenfuchs im Afrikafeldzug zur Legende gewordene Rommel beim Sturm auf den Monte Matajur am 26. Oktober 1917 ab. Hier gelingt ihm als Führer einer vergleichsweise schwachen Abteilung in nur 28 Stunden die Überwältigung von fünf frischen italienischen Regimentern und die Gefangennahme von 9.000 Mann, darunter 150 Offizieren, sowie die Erbeutung von 81 Geschützen.

  • 264 Seiten
  • 84 Zeichnungen und Kartenskizzen
  • Format ca. 18 x 24 cm
  • deutscher Text
  • Hardcover gebunden.

SOFORT lieferbar.

Ein zeitloses Lehrbuch der Infanterietaktik und des infanteristischen Kampfes.